Mit der Penti an der Saale

Welche Kamera nimmt man auf eine Zweitageswanderung im schönen Osten mit? Die Penti natürlich, sie passt nicht nur in die Gürteltasche sondern irgendwie auch dazu…

Vor achtzig Jahren entschied man sich, das Tal der Saale im Osttühringer Schiefergebirge anzustauen, um ein großes Pumpspeicherwerk für die Stromerzeugung errichten zu können. Heute ist das „Thüringer Meer“ in erster Linie Heimat für Dauercamper und Angler, Strom wird natürlich noch immer erzeugt.

Außerdem führt ein zertifizierter Wanderweg einmal rund um den Hohenwartestausee – 75km durch nahezu menschenleere Wälder, grandiose Ausblicke und knackige Anstiege inklusive.

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Am Drachenschwanz

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Lecker!!

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Auf den Campingplätzen gibt es ein paar Menschen, sonst nicht.

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die gewaltigen Rohre des Pumpspeicherwerkes Hohenwarte

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Fotografiert wurde auf T-Max 100 und entwickelt aus Versehen mit AM74  – ich war der Meinung, einen APX eingespult zu haben. Ging aber auch ganz gut…

Rolleiflex Automat

In diesem Post soll es um eine wahre Ikone deutscher Kamerahistorie gehen. Wobei Historie nicht so ganz stimmig ist, die Rolleiflex ist nämlich bis dato als Neugerät zu erwerben. Wenn man genügend Kleingeld auf der hohen Kante hat…aber schön der Reihe nach.

Rolleiflex Automat

Rolleiflex Automat

Die erste zweiäugige Spiegelreflex namens Rolleiflex verließ 1928 die Manufaktur Franke und Heidecke in Braunschweig und eroberte die professionelle Fotografenszene der Zeit im Sturm. Eine derart hochwertige und vergleichsweise kompakte sowie einfach zu bedienende Kamera hatte es zuvor nicht gegeben, die Abbildungsleistung der (meist) verbauten Zeiss-Tessare war erstklassig. Kein Wunder also, dass die Rolleiflex nicht nur die mit großem Abstand meistverkaufte TLR (Twin Lens Reflex, im Gegensatz zu SLR – Single Lens Reflex) aller Zeiten ist und war, an dieser Kamera werden auch andere Modelle gemessen, sie bildet also eine Art Referenz für die Gattung.

Die Rolleiflex wurde ständig überarbeitet, so dass im Laufe der Zeit eine schier unendliche Vielfalt an Varianten, Modellen und verschiedenenen Baureihen entstand. Glücklicherweise gibt es jede Menge Enthusiasten und sämtliche Daten sind vorbildlich gesammelt und verfügbar. So kann ich z.B. mein Exemplar anhand der Seriennummer recht genau datieren.

Neopan Acros 100 Neopan Acros 100

Bereits 1937 wurde die (oder der?) Automat präsentiert, wobei zu dieser Zeit offensichtlich eine andere Definition oder Auslegung des Begriffes üblich war als heute. „Automatisch“ lief nämlich zunächst garnichts ab. Der Filmanfang wurde in die Aufwickelspule gefädelt, Deckel zu, ein paar Mal kurbeln bis zum Stopp, halbe Umdrehung zurück – fertig! Das Gleiche beim Filmtransport nach jedem Auslösen: bis zum Anschlag kurbeln, Stück zurück bis zum Anschlag, passt. Das heißt „automatisch“! Anstatt eines roten Fensters zur Kontrolle des Filmtransport per auf dem Schutzpapier aufgedruckter Zahlen besitzt die Rolleiflex ein Bildzählwerk und die erwähnte Transportmechanik; für Rollfilmkameras war das meines Wissens revolutionär. Diese Mechanik funktioniert bei meinem Stück (ebenso wie der Verschluss übrigens) tadellos und wie am ersten Tag. Und das bei einer Kamera, die knapp 65 Jahre auf dem Buckel hat. Wenn man das Vergnügen hat, einmal mit einem solchen Kästchen fotografieren zu dürfen, ist schnell klar, warum dieses Urgestein eine derart große Fangemeinde hat und Sammler teilweise astronomische Summen zu zahlen bereit sind. Ich hatte Glück und bekam unverhofft ein unmoralisches Angebot…

Die restliche Ausstattung ist schnell erklärt: oben befindet sich der Lichtschachtsucher mit Lupe und „vergitterter“ Mattscheibe. Das seitenverkehrte Bild ist natürlich gewöhnungsbedürftig aber nur eine Frage der Routine; nach ein paar Filmen sieht man damit ebenso gut wie mit einem Prismensucher. Das Objektiv ist ein unvergütetes Carl Zeiss Jena Tessar von herausragender Qualität. Die Beispielbilder mögen täuschen, das liegt aber am Fotografen, nicht an der Linse. Der Verschluss ist ein Compur Rapid mit Zeiten von 1 s bis 1/500 und B. Es gibt einen Selbstauslöser, eine Verriegelung für den Auslöser und eine Schärfentiefeskala am Fokusrad. Und die üblichen Accessoires wie Stativgewinde, Drahtauslöser- und Blitzanschluss, Belichtungstabelle auf der Rückwand.

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Die Flex mit dem 3,5 Tessar war das Modell für die Massen, der Standard gewissermaßen. In geringeren Stückzahlen gab es auch Modelle mit vergütetem 2,8er Tessar, Biometar, Xenotar oder Planar. Diese stehen bei Sammlern extrem hoch im Kurs und kosten schnell das Doppelte oder Dreifache der weniger lichtstarken Optiken. Ob sich das auf die Bildqualität in gleichem Maße auswirkt, darf bezweifelt werden.

Wenn man mit der Maus über die Bilder fährt, lässt sich anhand der Dateibezeichnung der jeweils verwendete Film erkennen. Allzu viel Gelegenheit hatte ich noch nicht, die Kamera auszuführen.

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Das Fotografieren mit einer Zweiäugigen ist sowas von entschleunigt: Motiv anvisieren und im Sucher geraderücken, Belichtung messen oder schätzen, Zeit und Blende einstellen, Motiv nochmals ausrichten, scharf stellen, Motiv weg! Gut, dann eben beim nächsten Mal. Oder besser auf statische Objekte beschränken, die haben ebenso viel Zeit wie der Fotograf, der mit einer Rolleiflex versucht, Momente abzulichten. Es gibt zahllose Alternativen zur Rolleiflex, beinahe jeder Kamerahersteller hatte auch Zweiäugige im Programm; Minolta, Yashica und Mamiya aus Japan, es gibt die Ikoflex von Zeiss, die russischen Lubitel-Modelle und die Flexaret des tschechischen Herstellers Meopta sowie die Kameras der vielen ostdeutschen Produzenten. Wer also Spaß am langsamen Fotografieren hat und einen Zweilinser ausprobieren möchte, wird schnell fündig, ob Rollei oder nicht. Übrigens wurden in Braunschweig parallel auch etwas preiswertere, abgespeckte Versionen der Rolleiflex unter dem Namen Rolleicord produziert. In erster Linie wurden nicht ganz so hochwertige Optiken eingebaut und das eine oder andere Ausstattungsdetail weggelassen. In puncto Zuverlässigkeit und Fotografierspaß stehen sie aber den Flexen in nichts nach.

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Holga 120 – let’s get Lomo!

Um 1980 herum wurde in Hong Kong eine billige, primitive Rollfilmkamera für den chinesischen Massenmarkt gebaut und geriet bald darauf in Vergessenheit. Bis die Anhänger der LoFi-Fotografie dieses Plastikdings für sich entdeckten und schließlich wieder neu auflegen ließen. Seit dem hat die Holga einen Siegeszug angetreten – es gibt flickr-Gruppen und zahllose Blogs und Websites, die sich mit „Hacks“ und „Mods“ befassen und es werden nach wie vor große Stückzahlen der Knipse verkauft.

Holga 120N in sportlichem Pink

Holga 120N in sportlichem Pink

Warum ist das so? Sogar hier bekommt die Holga einen Post, wo es doch eigentlich um ernsthafte Fotografie gehen sollte….:-)🙂

Weil es Spaß macht! Die Holga ist keine gute Kamera; die Technik ist auf dem Stand von 1920, die Verarbeitungsqualität ist unterirdisch, selbst die Linse besteht aus Plastik. Sie produziert 60 x 60mm Bilder von zweifelhafter Qualität, mit dicken Vignetten in den Ecken, unscharfen und verbogenen Rändern, es gibt unkontrollierbare Lichteinfälle und abgrundtief hässlich ist sie auch noch. Die Bilder haben eine eigene Charakteristik, die mit keiner anderen Kamera zu erreichen ist. Sicher, es gibt Holgaobjektive mit Adapter für digitale Kameras….das ist etwa so, als würde man an einen Porsche hölzerne Speichenräder bauen um zu fahren „wie früher“.

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Der Siegeszug der Holga hält jedenfalls ungebrochen an und nach dem Ur-Modell 120S kam die verbesserte „N“ auf den Markt, jetzt mit Blitzschuh und Stativgewinde. Inzwischen gibt es ein unüberschaubares Angebot an Holgas mit Glaslinse, mit Blitz, mit buntem Blitz, in schillernden Farben, als zweilinsige Spiegelkamera, als Kleinbild, als Panorama- oder Stereokamera und man kann aus allerlei Zubehör wie Polaroidbacks, Televorsätzen und Makrolinsen oder Weitwinkeladaptern wählen.

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Das Objektiv hat eine Brennweite von 60mm, das entspricht einem leicht weitwinkligen Bildeindruck. Dieser stimmt übrigens nicht im Geringsten mit dem Sucherbild überein. Dieses zeigt praktisch nur einen Ausschnitt des Bildes und so mancher Holgafotograf schießt lieber nach Gefühl aus der Hüfte. Die einfache Plastiklinse „frisst“ eine große Menge Licht, so dass man mit vergleichsweise empfindlichen Film arbeiten muss. Die Blendenöffnung des Objektivs wird mit 1:8 angegeben, es dürften eher 1:10 sein. Die Belichtungszeit ist nicht verstellbar und beträgt offiziell 1/100 s. Jede Anpassung an die Lichtverhältnisse muss also über die Wahl des Filmmaterials erfolgen. Was scheinbar gut funktioniert, ist Film mit 400 ASA, damit kann man auch bei bedecktem Himmel fotografieren. Bei starker Sonneneinstrahlung kann man mit Filtern etwas gegensteuern.

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Die Fokussierung erfolgt über Symbole auf dem Objektivtubus und gibt Anlass zu wilden Spekulationen im Internet. Selbst die hyperfokale Distanz des Holgaobjektives wurde bereits berechnet (liegt bei irgendwas um die 4,5 m -Einstellung rechts neben dem Symbol „Gruppe“). Scharfe Bilder liefern trotzdem nur manche Holgas, keine ist wie die andere. Hier gibt es ebenso Schwankungen wie bei der Belichtungszeit, manche Holgarianer können mit 100er Film fotografieren, selbst Velvia-50-Fotos sind zu finden.

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Lomografen verbiegen ja gern Farben, verschießen absichtlich uraltes Filmmaterial, spulen Filme falsch herum in die Kamera oder entwickeln in der verkehrten Chemie – alles ist erlaubt und erwünscht. Der Zufall und alle möglichen Unzulänglichkeiten sind ein gestaltendes Element. Zufällig sind auch die folgenden Bilder entstanden, und zwar nicht durch sog. Redscale-Film, indem also Farbnegativfilm verkehrt herum belichtet wird. Sondern beim Scannen der Negative: der Scanner stand versehentlich auf „Farbe“ anstatt „Schwarzweiß“ und in der Vorschau erschien das erste Bild in feurigem Rot! Mir hat dieser abgefahrene Eindruck gefallen….;-) Nachträglich wurde dann nichts mehr geändert, kein Photoshop also.

Im nächsten Beitrag geht es dann wieder ernsthaft weiter, versprochen.

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Yashica Samurai

Dieses Plastiktrumm (Trumm: fränkisch, Singular für Trümmer)🙂 verdient ein bisschen Beachtung.

Die Kyoto Ceramic Co. Ltd. benannte sich 1982 in Kyocera um und übernahm ein Jahr später die Kameraschmiede Yashica. Die Samurai wurde sowohl als Yashica als auch unter dem Namen Kyocera verkauft, der Inhalt ist aber immer der gleiche.

Yashica Samurai X3.0

Yashica Samurai X3.0

Die 1987 erschienene Samurai X3.0 stellte bis dahin geltende Ideen in Bezug auf das Aussehen einer Kamera gehörig auf den Kopf und schuf gewissermaßen ein neues Konzept für Hobbyfotografen: die Bridgekamera, eine Spiegelreflex mit Autofokus, fest installiertem Zoomobjektiv und weitgehend automatisierter Bedienung. Andere Hersteller zogen schnell nach und schufen futuristische Modelle wie die Canon Epoca, die Chinon GS oder die erfolgreiche Olympus IS.

Und: die Samurai ist eine Halbformatkamera mit einem Negativformat von 17 x 24 mm. In Japan war dies anscheinend immer sehr beliebt, bei den deutschen Produkten fällt mir spontan nur die Penti ein, die Halbformat liefert. Anders als die Penti belichtet die Samurai allerdings quer, der Film wird bei aufrechter Haltung der Kamera also vertikal transportiert. Für Panoramen, die aus mehreren Bildern zusammengesetzt sind, muss man die Kamera quer halten und außerdem von rechts nach links fotografieren. Wie beim Zeitunglesen: deutsch (Penti) von links nach rechts, japanisch (Yashica u.a.) von rechts nach links.

Die technische Ausstattung weist keine großen Besonderheiten auf: Brennweite 25 – 75 mm (entspricht grob 35 – 105 mm am herkömmlichen Kleinbild); integrierter, schwacher Blitz mit Nachrüstmöglichkeit für spezielle Yashica-Blitze (kein Standardblitzschuh vorhanden); Flimtransport, Empfindlichkeitsabtastung, Belichtung, Fokus – alles automatisch. Eine 2CR5 Batterie mit 6V sorgt für Strom.

Das extravagante Äußere der Samurai liegt ziemlich gut in der Hand und die Kamera ist relativ leicht, einen Wermutstropfen gibt es allerdings: man muss das Gerät mit beiden Händen packen um Auslöser und die Zoomtasten bedienen zu können, das einhändige point and shoot funktioniert nicht, es sei denn man hat außergewöhnlich lange Finger. Zoom und Autofokus werden von starken Dieselmotoren angetrieben….könnte man fast meinen, so laut und langsam bewegt sich der Objetivtubus. In der Praxis ist das aber irrelevant solange man nicht versucht, rasante Actionbilder zu schießen. Der Autofokus lässt sich zwar seine Zeit, sitzt aber immer sicher, ganz ohne -zich Kreuzsensoren. Ebenso die Belichtungsmessung: bei einer leichten Neigung zu knapper Belichtung passt das Ergebnis zu 95%. Schade nur, dass es keine Möglichkeit der Korrektur gibt; die Kamera lässt sich auch nicht durch manuelle Empfindlichkeitseinstellung überlisten. Durch das halbierte Format passen auf einen Film natürlich doppelt so viele Bilder, ganz schön viele also und dementsprechend lange dauert es, bis man einen Film voll hat; bei meinem ersten Test waren es gar 75 Aufnahmen.

Plastikgeschosse wie die Samurai will heute niemand mehr haben, entsprechend günstig sind sie zu kaufen. Das richtige Retrogefühl will sich aber nur schwer einstellen weil praktisch jede Möglichkeit der Bildgestaltung von der Kamera übernommen wird: Ausschnitt wählen, Zoom, klick! Eine nette Abwechslung ist es allemal…

Achja, das Zoomobjektiv hat eine eingebaute Staubsaugerfunktion, viel benutzte Kameras haben jede Menge Staub und Fusseln im Linsensystem, darauf sollte man ein Auge werfen falls man eine erwerben möchte. Außerdem neigen die Zoomtasten zu Kontaktproblemen und reagieren dann nur noch auf die Einwirkungen sanfter Gewalt. Ein paar Eindrücke des ersten Testfilms:

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Certo Certina

Bei der Geschichte des Dresdener Certo-Werkes könnten einem die Tränen kommen. Kurz nach der vorletzten Jahrhundertwende gegründet, wurden erst Plattenkameras und später hochwertige Modelle wie die Dollina gefertigt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde für die Rüstung produziert und nach Kriegsende erfolgte die Demontage der Fabrik. Zwar konnten, zunächst mit improvisierten Methoden und Maschinen, dann wieder Kameras hergestellt werden aber Certo (ital.: klar!) ging den Weg aller ostdeutschen Kameraschmieden, wurde verstaatlicht und letzten Endes dazu verdammt, billige Plastikkameras zu bauen. Es kam noch schlimmer: Anfang der 80er Jahre wurde die Kameraproduktion komplett eingestellt und man war nur noch Zulieferer für das Riesenkombinat Pentacon.

Certo Certina

Certo Certina

Die Certina hat nichts vom Glanz einer Dollina, es handelt sich um eine einfache Rollfilmkamera mit der Ausstattung auf dem Niveau einer Box. Eine achromatische Linse ohne Vergütung, Entfernungseinstellung, Lochblende und die Wahl zwischen B und M (1/60 s). Immerhin erfolgt der Filmtransport über eine Art Schnellspannhebel, muss aber trotzdem durch das übliche rote Fenster in der Rückwand kontrolliert werden. Optional lässt sich eine 4 x 4 Maske einlegen, ergibt aber auch nur 12 Bilder auf einem 120 Film.

Schnellspannhebel und Rotfenster für 4x4 und 6x6

Schnellspannhebel und Rotfenster für 4×4 und 6×6

Der Verschluss ist vergleichsweise schwergängig, so dass man recht konzentriert abdrücken muss, sonst sind verwackelte Aufnahmen garantiert. Durch die Verwendung eines Stativs und Drahtauslösers lassen sich wahrscheinlich sehr viel schärfere Bilder produzieren. Das Gehäuse ist aus dünnem Aluminumblech gepresst und mit Kunstleder beklebt, die Kamera ist daher erstaunlich leicht. Woher die schwarzen Flecken in der oberen rechten Bildecke kommen, konnte ich nicht ergründen. Im Inneren der Certina ist nichts zu sehen. Die Fotos erinnern ein wenig an die Holga, wenn auch die Vignetten weniger stark ausgeprägt sind. Aufgenommen wurde auf Fomapan und entwickelt mit AM74.

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Markthalle

In diesem Post wird zukünftig gelegentlich nicht mehr benötigtes Equipment angeboten bzw. auch gesucht.

Abzugeben: Holga 120N mit ein paar Modifikationen. Die Kamera ist immer „offen“, d.h. die Blende wurde entfernt. Blitzanschluss ohne Funktion, Innenseite des Objekivs geschwärzt um Reflektionen zu vermeiden, Filmandruckplatte installiert, Naheinstellentfernung auf 60 cm verkürzt. Inkl. Versand €33,00

Los geht es mit der erwähnten Beirette electronic. Rund 30 Jahre hat sie auf dem Buckel, sieht aber noch ganz ordentlich aus, ist komplett gereinigt und getestet: alles funktioniert wie es soll. Verschluss läuft, Optik sauber und ohne Pilz oder Kratzer. Die Rückspulkurbel hat einen Riss, sie hält aber. Die Tasche ist nicht mehr so schön und die Kontroll-LED (Batterieanzeige und Verwacklungswarnung) leuchtet bei jedem Auslösen. Neue Batterien! €25 inkl. versichertem DHL-Versand. Verkauft!

Gesucht: Objektivdeckel (Kunststoff) für die Penti. Ständig gesucht: abgelaufenes Filmmaterial: Dia, Negativ, Schwarzweiß in Kleinbild, 127 und 120 Rollfilm – alles anbieten.

Beirette electronic

Dieser Plastikhaufen stellt zweifellos den Zenit der Freitaler Kameraingenieure dar. Man mag sich kaum vorstellen, wie sie sich seinerzeit die Hirne verbiegen mussten, um die komplexe Technik bei praktisch völligem Verzicht auf Metall als Werkstoff zu einer schließlich doch funktionierenden Kamera zusammenzufügen. Nicht nur das Gehäuse, auch das Objektiv (abgesehen von den Linsen, natürlich) besteht aus Kunststoff. Die Filmandruckplatte an der Innenseite der Rückwand ist aus einem Stück verzinktem Blech gestanzt, der Blitzschuh ebenfalls. Der Rest: Plaste und Elaste!

Beirette electronic

Beirette electronic

Eigentlich ist die um 1981 vorgestellte Beirette eine ausgetüftelte Konstruktion, die mit elektronisch gesteuertem Verschluss, einer schnellsten Zeit von 1/500 und Zeitautomatik einige sehr praxistaugliche Eigenschaften aufweist. Wenn nur die katastrophale Verarbeitung nicht wäre… Mein Exemplar hatte wohl mehrere Strandaufenthalte hinter sich, Sand fand sich nicht nur in der Filmkammer sondern auch im Inneren des in keinster Weise abgedichteten Objektivs. Jede Bewegung von Blenden- oder Fokusring klang, als würde man mit der Schaufel auf dem Boden einer mit Kies beladenen Schubkarre entlangschleifen. Wassereinbruch hatte die bereits erwähnte Filmandruckplatte angegriffen: unter der eloxierten und schwarz lackierten Schicht blühte der Rost wie bei einem 30 Jahre alten Fiat. Zu allem Übel befanden sich ausgelaufene Batterien im Fach, natürlich waren die Kontakte vollkommen korrodiert. Es half alles nicht, die Kamera musste komplett zerlegt werden. Die Rostblasen und der abgeplätterte Lack der Andruckplatte wurden abgeschliffen und neuer Lack aufgetragen, Batteriekontakte entkeimt und der Dreck und Sand im Gehäuse und im Labyrinth der Objektivkonstruktion entfernt. Nach dem Einsetzen frischer Batterien konnte der erste Film belichtet werden.

Rothenburg/Tauber

Rothenburg/Tauber

Die richtige Belichtung ermittelt die Kamera, indem sie anhand der eingestellten Filmempfindlichkeit (hierbei werden verschiedene Graufilterscheibchen vor die Messlinse gedreht) und der vorgewählten Blende eine zur Lichtsituation passende Belichtungszeit wählt und elektronisch auslöst. Eine manuelle Beeinflussung ist nur über die Empfindlichkeitseinstellung möglich, Belichtungskorrektur gibt es nicht. Bei meinem Testfilm hat die Technik bei drei oder vier Aufnahmen komplett versagt, die Bilder waren hoffnungslos überbelichtet. Die restlichen Fotos waren perfekt! Wenn die Zeitautomatik also funktioniert, dann richtig. Im Sucher warnt eine rote LED vor Zeiten kürzer als 1/30. Bei meiner Kamera leuchtet die LED immer, das ist offensichtlich ein häufiges Phänomen.

Fokussiert wird natürlich manuell, d.h. man muss die Entfernung schätzen und mit der Tiefenschärfe arbeiten. Das ist unproblematisch, solange man keine Nahaufnahmen schießen will – hier wird wegen der geringen Schärfeverteilung ein exakt fokussiertes Objekt eher zum Glückstreffer aber das ist konstruktionsbedingt bei allen Kameras ohne Entfernungsmesser der Fall. Zum Thema Auslöser möchte ich ein Zitat anführen: „Der Verschluss, genauer betrachtet, ist zugegebenermaßen kein Ohrenschmaus: da schnurrt keine Zeit geschmeidig ab, da schnappt nichts satt ein. Eher möchte man meinen, es sei gerade eine Feldbettfeder aus einem FDGB-Ferienheim auf Usedom herausgesprungen.“ (fotografisches.de) Besser kann man das Geräusch nicht beschreiben!

Die Abbildungsleistung des Objektivs, das geringe Gewicht und die Kompaktheit der Kamera, die Zeitautomatik und die (meist) gut arbeitende Belichtungsmessung machen aus der Beirette eigentlich die beinahe perfekte Kamera zum Einstecken; die Schnappschussknipse, die man immer dabei hat. Das Fotovergnügen wird allerdings durch die furchtbare Materialanmutung erheblich getrübt, richtige Freude will nicht aufkommen.

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Fehlfokus:-/

Übrigens könnte man mutmaßen, dass die Beier-Konstrukteure sich von den bei Schlagheck entworfenen Kameras der Agfa-Serie „Optima Sensor electronic“ inspirieren ließen. Hätte es in der DDR den Red Dot Design Award gegeben (der dann wahrscheinlich sehr viel treffender „Auszeichnung für gelungene Konsumgütergestaltung“ gehießen hätte) – die Beirette electronic hätte ihn bekommen müssen.

Ach ja, braucht jemand eine günstige Beirette? Ich hätte eine übrig…😉

Caffenol – Filmentwicklung mit Kaffee

Warum über Alternativen zu konventionellen Entwicklern nachdenken? Es gibt zahllose, teilweise seit Jahrzehnten etablierte, Produkte auf dem Markt: Rodinal hat eine feste Fangemeinde und die Klassiker Kodak D76 oder Ilford ID11 gibt es (neben jeder Menge anderer Produkte) für schmales Geld, um nur die bekanntesten zu nennen. Sparsamkeit kann nicht die Ursache sein, die Negativentwicklung eines Schwarzweißfilms kostet nur ein paar Cent. Ganz einfach: so wie das selbst angebaute Gemüse aus dem Garten besser als Supermarktware schmeckt und sich ein Brot aus dem eigenen Backofen anders im Mund anfühlt als das vom Bäcker gekaufte, sehen mit Caffenol entwickelte Filme einfach besser aus! Einbildung? Vielleicht. Außerdem muss konventionelle Entwicklerchemie irgendwo gesammelt und im Wertstoffhof zur Entsorgung abgegeben werden, Caffenol kann ruhigen Gewissens in den Abfluss.

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Was wird gebraucht? Kaffee natürlich. Und zwar der billigste Krümelkaffee aus dem Discounter. Dann Soda, genauer gesagt Natriumcarbonat. Das gibt es in jeder Drogerie, manche Supermärkte führen auch welches, der Handelsname ist Waschsoda. Und schließlich Ascorbinsäure oder Vitamin C in Pulverform aus der Apotheke. Lediglich den Fixierer muss man nach wie vor im Fachchandel kaufen, gut funktionierende Alternativen mit Hausmitteln gibt es nicht. Mit einer Dose Instantkaffee, einem Tütchen (meist 500 Gramm oder ein Kilo) Waschsoda und 100 g Ascorbinsäure ist man ausgestattet für eine ganze Menge Filme und hat vielleicht € 5,00 ausgegeben.

Für meine ersten Gehversuche mit Caffenol habe ich unzählige Erfahrungsberichte im Netz gelesen, verschiedene Rezepte verglichen und war mit den Ergebnissen nie richtig zufrieden. Auch das Experimentieren mit anderen Mischungsverhältnissen oder geänderten Entwicklungszeiten führte nicht zum „Aha“-Erlebnis. Mal war der Kontrast zu hoch, dann die Schatten grau und fleckig anstatt schwarz oder die Negative kamen total flau aus der Dose. Irgendwann stöberte ich dann auf der Mutter aller Caffenol-Blogs – vorher war ich schlicht zu bequem, die englischen Texte zu lesen – und stellte fest, dass meine abenteuerlichen Rezepturen teilweise erheblich von den beschriebenen abwichen. Also eine neue Suppe angesetzt und siehe da: es funktioniert! Das ganze ist so simpel wie das Braten von Spiegleiern; die Mengenverhältnisse, Zeiten und der Kipprhythmus sollten trotzdem einigermaßen genau eingehalten werden, nur so erhält man reproduzierbare Ergebnisse.

Und so gehts: Waschsoda, Vitamin C und Kaffee stehen bereit, Wasser (Zimmertemperatur) auch. Außerdem braucht man eine Waage, die aufs Gramm genau wiegt, einen Messbecher o.ä. zum Anrühren der Flüssigkeit und eventuell Schreibzeug, einen Taschenrechner usw. um die Übersicht zu behalten. Da jede Entwicklungsdose eine unterschiedliche Menge an Flüssigkeit erfordert, sind die Zutaten für einen Liter angegeben und müssen entsprechend heruntergerechnet werden. Caffenol ist wahrscheinlich nicht sehr lange haltbar und wird deshalb vor jedem Entwicklen als Einmallösung frisch angesetzt.

Rezept: Für einen Liter Wasser werden 54 g Waschsoda, 40 g Kaffee und 16 g Ascorbinsäure benötigt. Zuerst wird das Soda im Wasser aufgelöst, dann die Ascorbinsäure und zum Schluss der Kaffee. Wenn sich das Soda (Natriumcarbonat, der Lebensmittelterminus lautet E500!) löst, steigt die Temperatur des Wasser etwas, das sollte berücksichtigt werden. Sorgfältig rühren, dann das Vitamin C zugeben. Das löst sich schon viel leichter und zum Schluss kommt der Kaffee dazu. Wenn alle Bestandteile komplett aufgelöst sind, ist der Entwickler fertig. Rein damit in die Dose und die Uhr laufen lassen. Meine Negative wurden mit einer Entwicklungszeit von 14,5 min am besten, hier muss man sich an das Optimum herantasten. Anfangs wird zehnmal gekippt, dann dreimal pro Minute. Zwischenwässerung, Fixieren und Schlusswässerung wie gehabt.

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Eine Bemerkung zum Film noch: Dieses Rezept ist nur für mittelempfindliches Filmmaterial mit 100 ASA geeignet, höherempfindliche Filme brauchen für optimale Ergebnisse modifizierte Zutaten und/oder einen abgeänderten Kipprhythmus bzw. Standentwicklung. Da ich nahezu ausschließlich 100er Filme verwende, habe ich auch nur mit diesem Erfahrung – Reinholds Blog gibt aber auch zu empfindlichem Film und Push-/Pullentwicklung erschöpfend Auskunft. Wen es interessiert, einfach mal durch die Beiträge auf caffenol.blogspot.com wühlen. Vielleicht diesen? HP5+ @ 1600, nicht schlecht! Selbst getestet habe ich bislang Agfa APX 100, Fomapan 100, T-Max 100 und Ilford FP4+ – die Ergebnisse sind bei allen Filmen gleich gut bei identischer Rezeptur. Probiert es aus!

Die Beirette aus den 50ern

Die wechselvolle Geschichte der Freitaler Kamerawerke begann mit der Gründung im Jahre 1923. Woldemar Beiers Manufaktur fertigte zeitgemäß Plattenkameras, Box- und Rollfilmapparate und 1938 sogar die erste und einzige Spiegelreflex namens Beier-Flex. Ein Jahr später erblickte die erste Beirette das Licht der Welt. Während des Krieges wurde für die Rüstung produziert und 1945 demontierten die Sowjets die Fabrik, so dass erst um 1950 herum wieder Kameras hergestellt werden konnten.

1958 schließlich erscheint die erste Nachkriegs-Beirette, gleichzeitig die erste Kleinbildkamera der DDR mit Schnellaufzug für den Filmtransport und im gleichen Jahr wird die „Kamerafabrik Woldemar Beier“ KG mit Staatsbeteiligung; das Ende der eigenständigen Firma stellt die Verstaatlichung 1972 dar und später geht Beier, wie so viele ostdeutsche Hersteller, im VEB Pentacon auf.

Beirette mit Trioplan und Auslöser am Objektiv von 1959 (links) und mit Meritar und Auslöser oben 1958 (rechts)

Beirette mit Trioplan und Auslöser am Objektiv von 1959 (links) und mit Meritar und Auslöser oben 1958 (rechts)

Eine der abgebildeten Beiretten in die Hand zu nehmen, ist etwas völlig Anderes als das Hantieren mit den Kameras der späten achtziger Jahre; dazwischen liegen Welten! Diese alten Apparate sind noch richtige Kameras, schwer für ihre Größe und stabil gebaut. Sie haben ein hochwertiges und beledertes Metallgehäuse. Die späten Beiretten, besonders Teile wie die VSN oder die Beirette 35 waren praktisch komplett aus Kunststoff gefertigt und Metall kam nur dort zum Einsatz wo es absolut unvermeidbar war. Klar, Rohstoffe waren rar und mussten importiert und mit teuren Devisen bezahlt werden (Ironie der Geschichte: Ein Teil dieser Devisen wurde durch Beiretten erwirtschaftet, die u.a. in die Bundesrepublik exportiert und von Beroflex vertrieben wurden. Oder nach Amerika, die Drogeriekette Boots verkaufte erhebliche Mengen an VSNs als „Boots Beirette“).

Nürnberg Nürnberg

Die Ausstattung ist schnell erklärt: Es wurden sowohl Meritar- als auch Trioplanoptiken verbaut, beides vergütete Dreilinser mit einer größten Blende von 2,9 resp. 3,5 und einer Brennweite von 45mm. Abgeblendet kann bis 22 werden, die Fokussierung erfolgt per Entfernungsskala am vorderen Ring; das Görlitzer Meyer-Trioplan hat sogar eine feet-Skala. Der Junior-II-Verschluss erlaubt neben B Zeiten von 1/30 bis 1/125 Sekunden. Der einfache Sucher besitzt keine Markierungen, stattdessen lässt sich das Fenster mittels eines Einsatzes bei Nahaufnahmen entsprechend verschieben, so dass eine Korrektur des Blickwinkels erfolgt. Die Rückwand lässt sich seitlich entriegeln, indem die Halteschiene in ihrer Längsachse verdreht wird. Das Einlegen des Films ist ewas friemelig und man sollte den Anfang des Filmstreifens gut auf der Aufwickelspule befestigen – lieber ein Bild oder zwei verschenken als eine durchrutschende Spule zu haben und die Kamera erneut öffnen zu müssen. Drahtauslösergewinde und Blitzbuchse gibt es natürlich auch. Und einen Zubehörschuh auf der Oberseite.

BeiretteJunior

Busking

BeiretteJunior

Dürer zu Füßen

BeiretteJunior

Latte Macchiatto, kein Grüner Tee

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St. Lorenz

Auf der Oberseite befindet sich links der Rückspulknopf und rechts der Schnellschalthebel mit Filmmerkscheibe und Entriegelung fürs Zurückspulen des belichteten Films. Funktioniert wie das Einfädeln des Films etwas hakelig: Entriegelung auf „R“ und Knopf herausziehen, jetzt kann zurückgekurbelt werden. Leider ist bei meinen Exemplaren das Zählwerk hinüber, man muss also entweder mitzählen oder schätzen, wieviele Fotos bereits belichtet sind. Gibt Schlimmeres. Z.B. die hellen Streifen, die an allen vier Seiten des Negativs auftreten und nachträglich abgeschnitten werden müssen, eine Beirette-Krankheit, scheint mir. Ich vermute Reflektionen im Inneren der Kamera, allerdings ist das einzige helle Bauteil das Zahnrad, das in die Perforation des Films greift und diesen so weitertransportiert. Wer weiß… Die kleine Beirette liegt jedenfalls gut in der Hand, lässt sich prima voreinstellen um schnappschusstauglich zu sein (Film ISO 100, Blende 16, 1/125s und Fokus auf 5m ergibt einen Schärfebereich von etwa 2 Meter bis unendlich, Sonne vorausgesetzt), sie ist klein genug um in der Jackentasche zu verschwinden aber nicht fummelig und zudem durch das Gewicht und den sanften Auslöser kaum verwacklungsgefährdet.

Cinquecento

Cinquecento

Ram

Ram

Mister & Lady Jeans

Mister & Lady Jeans

Fitness First

Fitness First

Die Nachkriegsbeiretten werden nicht so verramscht wie die Plastikbomber der späteren Ära und man muss etwas Glück haben um ein Exemplar zu erwischen, bei dem die Linsen nicht vergammelt sind und der Verschluss noch ordentlich durchläuft. Schließlich sind selbst die jüngsten Kameras der Baureihe 50 Jahre alt; die Beirette „3“ wurde 1964 vorgestellt. Die Suche lohnt sich aber, die kleinen Sächsinnen sind sexy Alltagskameras!

Die Bilder entstanden während eines Ausfluges nach Nürnberg auf APX 10o, wurden mit Caffenol entwickelt und per Canoscan 9000F digitalisiert. Hier und da ein wenig Kontrast und Belichtung korrigiert. So, jetzt erstmal eine Pause!

Pause!

Pause!

Schwarzweiß mit der Penti II

Meine ersten Bilder mit der Penti waren eine Ernüchterung und die uneingeschränkte Fotografierfreude wollte sich wegen des schlechten Zustandes der Kamera nicht einstellen. Inzwischen konnte ich aber ein praktisch neuwertiges Exemplar ergattern, selbst der Belichtungsmesser funktioniert wie am ersten Tag. Das Sucherbild ist glasklar und der Rahmen gestochen scharf zu sehen, was für ein Unterschied! Durch jahrzehntelanges Herumliegen ist zwar der Verschluss etwas träge, so dass nur die beiden schnellen Zeiten laufen aber für meine Zwecke reicht das vollkommen aus und man kann schließlich nicht alles haben.

auf und davon...

auf und davon…

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Café Racer

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Mammutbaum

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Riesenschlange

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Es sind noch Plätze frei!

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Jule

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Bad Windsheim

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Bad Windsheim

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Bad Windsheim

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Bad Windsheim

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Bullenhaltung

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abends

Mir gefallen die Ergebnisse, die leichten Vignettierungen in den Ecken stören nicht und eines Tages schaffe ich vielleicht auch „Panoramen“ ohne Versatz.🙂 Entwickelt wurde mit Caffenol und der Film war ein abgelaufener T-Max 100. Ab jetzt steckt die „Kleine Goldene“ immer in der Tasche…